Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
(DEHOGA Bundesverband)


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Übersicht der aktuellen Beschränkungen für das Gastgewerbe in Brandenburg

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Beschränkungen und Regelungen für das Gastgewerbe. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei Verstößen gemäß Infektionsschutzgesetz Bußgelder bis zu 25.000 €, Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren drohen können.

Vorgaben vom 01.08.2021 – 28.08.2021 gemäß der aktuellen Verordnung:

  • Gastronomie:

(1) Betreiberinnen und Betreiber von Gaststätten haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:  

1. die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,

2. die Zutrittsgewährung nur für Gäste, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen; die Vorlagepflicht gilt nicht für Gäste, die in den Außenbereichen der Gaststätte bewirtet werden oder die Sanitäreinrichtungen der Gaststätte aufsuchen (entfällt in Landkreisen mit stabiler Inzidenz unter 20). 

3. die Erfassung der Personendaten aller Gäste in einem Kontaktnachweis nach § 4 zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,

4. die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen den Gästen unterschiedlicher Tische sowie in Wartesituationen,

5. in geschlossenen Räumen 

a) das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen, soweit sie sich nicht auf ihrem festen Platz aufhalten,

b) den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

(2) Die Maßnahmen nach Absatz 1 Nummer 2 und 3 gelten nicht für 

1. Gaststätten, die zubereitete Speisen oder Getränke ausschließlich zur Mitnahme im Rahmen des Außerhausverkaufs abgeben und keine Abstell- oder Sitzgelegenheiten bereitstellen,  

2. Gaststätten im Reisegewerbe im Sinne des Brandenburgischen Gaststättengesetzes,

3. Verpflegungseinrichtungen (Mensen und Cafeterien) an Hochschulstandorten sowie an betrieblichen, beruflichen oder vergleichbaren Fortbildungseinrichtungen,

4. Kantinen für Betriebsangehörige sowie für Angehörige von Polizei und Zoll, 

5. Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen, 

6. die Verpflegung im Zusammenhang mit Übernachtungsangeboten nach § 13. 

  • Hotellerie:

Betreiberinnen und Betreiber von Beherbergungsstätten haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:  

1. die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,

2. die Beherbergung nur von Gästen, die vor Beginn der Beherbergung einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen (entfällt in Landkreisen mit stabiler Inzidenz unter 20),  

3. in gemeinschaftlich genutzten Räumen 

a) die Einhaltung des Abstandsgebots, 

b) das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen, 

c) einen regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

  • Veranstaltungen:

§ 8 Sonstige Veranstaltungen: 

(1) Veranstalterinnen und Veranstalter von Veranstaltungen haben auf der Grundlage eines individuellen Hygiene-
konzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:


1. die Steuerung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen, 
2. für Veranstaltungseinrichtungen mit einer regulären Besucherkapazität von mehr als 1 000 Personen die 
Beschränkung der Personenzahl auf höchstens 1 000 Personen zuzüglich höchstens 50 Prozent der über 
1 000 Personen hinausgehenden regulären Besucherkapazität, 
3. die Zutrittsgewährung nur für Besucherinnen und Besucher, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vor-
legen; die Vorlagepflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 750 gleichzeitig teil-
nehmenden Besucherinnen und Besuchern sowie für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in 
geschlossenen Räumen mit bis zu 200 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besuchern, 
4. die Erfassung der Personendaten aller Besucherinnen und Besucher in einem Kontaktnachweis nach § 4 zum 
Zwecke der Kontaktnachverfolgung, 
5. die Einhaltung des Abstandsgebots mit der Möglichkeit, dass der Abstand zwischen festen Sitzplätzen auf bis zu 1 Meter verringert werden kann,

6. in geschlossenen Räumen 
a) den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft, 
b) das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen; die Tragepflicht gilt nicht für 
Personen, die sich auf einem festen Sitzplatz aufhalten, sofern zwischen den Sitzplätzen ein Abstand von 
mindestens 1 Meter eingehalten wird; bei Gerichtsverhandlungen gilt sie auch dann nicht, wenn die Aus-
breitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen mit gleicher 
Wirkung wie durch das Tragen einer medizinischen Maske verringert wird.

§ 9 Private Feiern und sonstige Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis

Private Feiern und sonstige Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis, die im privaten Wohnraum 
und im zugehörigen befriedeten Besitztum oder in öffentlichen oder angemieteten Räumen stattfinden, sind 
1. unter freiem Himmel mit bis zu 100 und 
2. in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 
gleichzeitig anwesenden Gästen zulässig. Die allgemeinen Hygieneregeln nach § 1 Absatz 1 sind einzuhalten. Bei 
Zusammenkünften außerhalb des privaten Raums ist auch das Abstandsgebot zu beachten.

  • Diskotheken, Clubs, Festivals:

(1) Betreiberinnen und Betreiber von Diskotheken, Clubs und ähnlichen Einrichtungen, haben, soweit sie Tanzlustbarkeiten abhalten, auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maß-
nahmen Folgendes sicherzustellen: 

1. die Steuerung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen, 
2. für Veranstaltungseinrichtungen mit einer regulären Gästekapazität von mehr als 1 000 Personen die Beschränkung der Personenzahl auf höchstens 1 000 Personen zuzüglich höchstens 50 Prozent der über 1 000 Personen 
hinausgehenden regulären Gästekapazität, 
3. die Zutrittsgewährung nur für Gäste, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen, 
4. die Erfassung der Personendaten aller Gäste in einem Kontaktnachweis nach § 4 zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung, 
5. bei Tanzlustbarkeiten, die in geschlossenen Räumen abgehalten werden, 
a) unbeschadet der Nummer 2 Halbsatz 1 der Aufenthalt von nicht mehr als einem Gast pro zehn Quadratmeter 
begehbarer Fläche, 
b) den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

(2) Absatz 1 gilt für Veranstalterinnen und Veranstalter von Festivals mit der Maßgabe entsprechend, dass unbeschadet des Absatzes 1 Nummer 2 und Nummer 5 Buchstabe a die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Gäste auf höchstens 7 000 begrenzt ist. Festivals sind Musik- und Tanzveranstaltungen, bei denen in der Regel während mehrerer 
Tage im Rahmen eines bestimmten Ablaufprogramms Darbietungen einer Vielzahl von Künstlerinnen und Künstlern erfolgen.

(3) In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen laut Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts (https://www.rki.de/inzidenzen) innerhalb der letzten sieben Tage pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern kumulativ mehr als 35 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus für fünf Tage ununterbrochen vorliegen, hat die zuständige Behörde die Überschreitung unverzüglich in geeigneter Weise öffentlich bekanntzugeben, sodass in dem betreffenden Landkreis oder in der betreffenden kreisfreien Stadt unbeschadet des Absatzes 1 Nummer 2 und Nummer 5 Buchstabe a die Personenzahl auf höchstens 5 000 gleichzeitig teilnehmende Gäste beschränkt ist. Die zuständige Behörde hat im Rahmen der öffentlichen Bekanntgabe auf die Rechtsfolge nach Satz 1 hinzuweisen. Wenn in dem betreffenden Landkreis oder der betreffenden kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 35 wieder unterschreitet, hat die zuständige Behörde die Unterschreitung unverzüglich in geeigneter Weise öffentlich bekanntzugeben; Satz 2 gilt entsprechend. Ab dem Tag nach der Bekanntgabe gelten für Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen wieder lediglich die Kapazitätsbegrenzungen nach Absatz 1 Nummer 2 und Nummer 5 Buchstabe a sowie für Festivals darüber hinaus wieder die Personengrenze nach Absatz 2 Satz 1.