Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
(DEHOGA Bundesverband)


Am Weidendamm 1 A, 10117 Berlin
Fon 030/72 62 52-0, Fax 030/72 62 52-42
info​[at]​dehoga.de, www.dehoga.de


Übersicht der aktuellen Beschränkungen für das Gastgewerbe in Bremen

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Beschränkungen und Regelungen für das Gastgewerbe. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei Verstößen gemäß Infektionsschutzgesetz Bußgelder bis zu 25.000 €, Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren drohen können.

Hier gehts zur Verordnung vom 25.06.2020.

Wichtigste Keyfacts für die Öffnung gastgewerblicher Betriebe in Bremen:

  • Gültigkeit der aktuellen Vorgaben für die Öffnung gastgewerblicher Betriebe vom 26.06.2020 bis 10.07.2020
  • Gilt für Gaststätten aller Art und Beherbergungsbetriebe.
  • Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Festhallen, Amüsierbetriebe und ähnliche Vergnügungsstätten bleiben geschlossen.

  • Vorgaben für die Öffnung der Gastronomie:
    • Regelungen zum Kontaktverbot müssen eingehalten werden - 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen, dies gilt nicht für: 1. die Ehegattin oder den Ehegatten, die Lebenspartnerin oder den Lebenspartner, die Partnerin oder den Partner einer eheähnlichen oder lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaft sowie deren oder dessen Kinder (Patchwork-familie), Verwandte in gerader Linie sowie Geschwister und Geschwisterkinder, 2. Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft leben (Angehörige des eigenen Hausstandes), 3. Zusammenkünfte zwischen Angehörigen von zwei Hausständen im Sinne von Nummer 2 oder von einer Gruppe mit bis zu zehn Personen aus mehreren Hausständen (ab 26.06.2020).
    • Stark frequentierte Laufbereiche sind ständig freizuhalten; die betrieblichen Abläufe sind so zu gestalten, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Beschäftigten eingehalten werden kann; sofern die räumlichen Verhältnisse oder die Art der ausgeführten Tätigkeit die Einhaltung des Mindestabstands nicht zulassen, sind Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen oder geeignete Schutzscheiben oder Trennvorrichtungen anzubringen.
    • Tische sind so zu platzieren, dass Gäste einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander halten.
    • Keine Reservierungspflicht.
    • Registrierungspflicht bzgl. Gästedaten nur in geschlossenen Räumen: Die Namen und die Kontaktdaten (Telefonnummer oder Emailadresse) jedes Gastes sowie der Zeitpunkt des Betretens und Verlassens der Einrichtung sind durch die Betreiberin oder den Betreiber zu dokumentieren und drei Wochen aufzubewahren. Ein Gast darf nur bedient werden, wenn er mit der Dokumentation einverstanden ist. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist sind die Kontaktdaten zu löschen.
    • Sitzplatzpflicht (keine Stehplätze). Thekenverbot und Bedienpflicht.
    • Selbstbedienungsbuffets sind untersagt; Buffets, bei denen Waren von einer Bedienung ausgegeben werden oder abgepackte Einzelportionen entnommen werden können, sind unter Einhaltung des Mindestabstands erlaubt.
    • Gäste sind auf die coronabedingten Verhaltensregeln hinzuweisen.
    • Keine eingeschränkten Öffnungszeiten.
    • Der Betreiber oder die Betreiberin hat ein betriebliches Schutzkonzept mit Hygieneplan und Regelungen zum Arbeitsschutz zu erstellen und dieses auf Verlangen den entsprechenden Behörden vorzulegen.
    • Mindestanforderung: Sofern die räumlichen Verhältnisse oder die Art der ausgeführten Tätigkeit die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Beschäftigten nicht zulassen, sind geeignete Schutzscheiben oder Trennvorrichtungen anzubringen oder nachrangig eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
    • Details ergeben sich aus der oben verlinkten Verordnung.
  • Vorgaben für die Öffnung der Hotellerie:
    • Kontaktbeschränkungen sind einzuhalten.
    • Es dürfen nur Gäste gemeinsam im Hotelzimmer übernachten, die nicht den Abstand von 1,5 m zueinander einhalten müssen in der Öffentlichkeit.
    • Zugang und Anzahl der Gäste sind zu begrenzen, so dass die Abstandsregelungen eingehalten werden können.
    • Erstellung eines betrieblichen Schutzkonzeptes mit Hygieneplan und Regelungen zum Arbeitsschutz.
    • Betriebliche Abläufe sind so zu gestalten, dass zwischen Beschäftigten ein Abstand von mindestens 1,5 m eingehalten werden kann.
    • Mindestanforderung: Sofern die räumlichen Verhältnisse oder die Art der ausgeführten Tätigkeit die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Beschäftigten nicht zulassen, sind geeignete Schutzscheiben oder Trennvorrichtungen anzubringen oder nachrangig eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
    • Für Restaurationsbereiche in Beherbergungsbetrieben gelten die obengenannten Vorschriften zu den Gaststätten.
    • Details ergeben sich aus der oben verlinkten Verordnung.
  • Vorgaben für Veranstaltungen:
    • Veranstaltungen unter freiem Himmel, an denen mehr als  1 000 Personen teilnehmen, und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, an denen mehr als 200 Personen teilnehmen, sind mindestens bis zum 31. August 2020 verboten. Abweichend davon sind Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 20 Personen erlaubt, soweit die Veranstalterin oder der Veranstalter ein Schutz- und Hygiene-konzept erstellt hat; bei Veranstaltungen in einem Betrieb ist ein betriebliches Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist eine Namensliste der teilnehmenden Personen zur Kontaktverfolgung zu führen.
    • Details ergeben sich aus der oben verlinkten Verordnung. Bei Detailfragen zur Durchführung von Veranstaltungen kontaktieren Sie bitte den DEHOGA Bremen.