Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
(DEHOGA Bundesverband)


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Wichtiger Hinweis:
Wir bitten um Entschuldigung für die aktuellen Verzögerungen bei den Aktualisierungen der Verordnungen. Wir sind bemüht, dieses Problem so schnell wie möglich zu beheben. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Übersicht der aktuellen Beschränkungen für das Gastgewerbe in Hessen

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Beschränkungen und Regelungen für das Gastgewerbe. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei Verstößen gemäß Infektionsschutzgesetz Bußgelder bis zu 25.000 €, Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren drohen können.

Vorgaben aus der aktuellen CoSchuV, gültig vom 25.11.2021 bis 23.12.2021 :

  • Grundregel 2G

Im  Gastgewerbe in ganz Hessen gilt als Grundregel jetzt 2G. Nur Geimpfte und Genesene haben damit  Zutritt. Das gilt nicht für die Außenbereiche.

Neu: Es gelten Abstands- und Maskenpflicht auch bei 2G! Mitarbeiter und Gäste müssen eine medizinische Maske tragen (OP oder FFP2). Gäste dürfen sie bei Einnahme eines Sitzplatzes abnehmen.

Wer auf Abstands- und Maskenpflicht im Betrieb verzichten möchte, der kann freiwillig 2G plus umsetzen.

  • Gastronomie:

2G in Innenräumen: In den Innenräumen von Gaststätten ist der Zutritt nur noch für Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis gestattet.

Außerdem ist ein Abstands- und Hygienekonzept gem. den Vorgaben des RKI (RKI - Coronavirus SARSCoV-2 - Infektionsschutzmaßnahmen (Stand: 30.9.2021) umzusetzen:

  1. Maßnahmen zur Ermöglichung des Einhaltens der Mindestabstände (1,5 Meter zwischen fremden Gästen/Gästegruppen bis 25 Personen), das können auch Trennvorrichtungen sein.
  2. Zutrittssteuerung, Vermeidung von Warteschlangen und Gedrängesituationen
  3. Gut sichtbare Aushänge zu den Abstands- und Hygienemaßnahmen

Ausnahme: Betriebskantinen und Mensen. Hier gelten die bundesgesetzlichen Vorschriften des
Infektionsschutzgesetzes (§28 Abs. 1 und 3).

  • 3G-Regel für Unternehmer und Mitarbeiter

Anders als zuvor im 2G-Optionsmodell werden nun alle Mitarbeiter und Betreiber/Unternehmer einheitlich gemäß Bundesrecht (Infektionsschutzgesetz) behandelt, und zwar an allen deutschen Arbeitsplätzen.

Das bedeutet: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss jetzt täglich durch einen Test seinen Negativstatus nachweisen. Das gilt auch für alle Arbeitgeber. Außerdem haben Arbeitgeber die Pflicht, die Testnachweise zu kontrollieren. Ohne Negativnachweis darf der Betrieb gar nicht erst betreten werden!

  • An der frischen Luft weder 2G noch 3G, aber Abstand und Hygienekonzept

In allen Außenbereichen gibt es keinerlei Zutrittsbeschränkungen. Allerdings sind im Außenbereich weiterhin die Abstände (1,5 Meter zwischen den Gästen/Tischen/Gästegruppen) einzuhalten. Eine Maskenpflicht im Außenbereich besteht nicht.

  • Clubs & Discotheken:

2G plus verpflichtend

Clubs, Discotheken und ähnliche Betriebe dürfen nur Gäste einlassen, die entweder geimpft oder genesen sind und zusätzlich einen im Ergebnis negativen Test vorweisen können. Dafür müssen keine Abstände eingehalten und keine Masken getragen werden. Die Kontaktdatenerfassung gilt weiterhin sowie auch ein betriebsspezifisches Hygienekonzept, das insbesondere raumlufttechnische Anlage, Wegführung, Desinfektion und die bekannten Schutzmaßnahmen beinhaltet).

Als Negativnachweis in Form eines Testergebnisses werden anerkannt:

  • PCR-Test (der maximal 48 Stunden zurückliegen darf)
  • Schnelltest, der vor Ort unter Aufsicht des Club-/Discothekenbetriebes stattfindet
  • Tests, der im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgt und bescheinigt wird (nicht älter als 24 Stunden!)
  • Schnelltestergebnis eines Testzentrums (mit Nachweis, nicht älter als 24 Stunden)
  • Regelmäßig geführtes schulisches Testheft für Schülerinnen und Schüler.

Ausnahme:

  • Jugendliche unter 18 Jahren benötigen „nur“ einen Impf- oder Genesenennachweis oder einen PCR-Test. Dann ist keine weitere Testung mehr erforderlich.
  • Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, müssen ein ärztliches Attest vorlegen UND ein negatives Testergebnis vorweisen (siehe oben).

(Wird ein Club oder Discothekenbetrieb nicht als Tanzbetrieb geführt, sondern lediglich Speisen und Getränke vor Ort angeboten, so kann nach Genehmigung durch das Gesundheitsamt aus das „plus“-Erfordernis verzichtet werden und es gelten die Regeln für die Gastronomie.)

2G bei privaten Übernachtungen / 3G bei geschäftlichen Übernachtungen

  • Gäste, die aus privaten/touristischen Gründen übernachten, müssen geimpft oder genesen sein und ihre Nachweise bei Anreise vorlegen (2G). Das gilt bei allen touristischen Übernachtungen, auch in Ferienwohnungen, Appartements oder auf Campingplätzen.

  • Geschäftsreisende, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen bei Anreise einen aktuell gültigen negativen Test nachweisen (Antigenschnelltest: 24 Stunden gültig/PCR-Test 48 Stunden gültig). Bei mehreren aufeinanderfolgenden Übernachtungen muss ein täglicher Test gemacht und das negative Testergebnis vorgelegt werden. Andernfalls müssen die Gäste abreisen oder sich bei einem positiven Testergebnis unverzüglich bei ihrem Gesundheitsamt melden und sich in häusliche Quarantäne begeben.

  • In Gemeinschaftseinrichtungen (Schwimmbäder, Fitnesseinrichtungen, Speisesäle) dürfen nur Gäste eingelassen werden, die entweder geimpft oder genesen sind (2G). Das gilt auch für Geschäftsreisende, und auch z.B. für die Einnahme des Frühstücks im Hotelrestaurant. Nicht geimpften od. genesenen Geschäftsreisenden ist der Zutritt in die Hotelgastronomie untersagt.

Veranstaltungen in Hotellerie und Gastronomie

Veranstaltungen, Zusammenkünfte wie Tagungen, Seminare oder auch geschlossene Gesellschaften in Innenräumen sind grundsätzlich nur noch zulässig, wenn ausschließlich Geimpfte oder Genesene eingelassen werden.

Ausnahmen:

  • Veranstaltungen bis zu 25 Personen: hier gilt die dringende Empfehlung – sowohl für Geimpfte, Genesene als auch Ungeimpfte – nur mit einem negativen Testergebnis teilzunehmen, dass nicht älter als 24 Stunden ist. Eine 3G- bzw. 2G-Pflicht besteht nicht. Voraussetzung ist die Abgeschlossenheit der Veranstaltung! Dann gilt auch keine Abstandsplicht.

  • Zusammenkünfte von Personen, die aus beruflichen oder dienstlichen Gründen zusammenarbeiten müssen. Hier trägt der Arbeitgeber gem. der 3G-Regel am Arbeitsplatz dieVerantwortlichkeit für die Erfüllung der Regeln wie/in seinem Betrieb. (Dies gilt z.B. explizit auch für Eigentümerversammlungen.)

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1.000 Personen muss eine Genehmigung des zuständigen Gesundheitsamtes vorliegen. Im Freien dürfen bis zu 1.000 Teilnehmer ohne Negativnachweis zusammenkommen. Bei mehr als 1.000 Personen ist ein Negativnachweis erforderlich (3G). In beiden Fällen sind ein Abstands- und
Hygienekonzept zwingende Voraussetzung.

 

 

Testpflicht für Beschäftigte und Arbeitgeber:

Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben die Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze beschlossen. Die neuen Regelungen beinhalten arbeitsrechtliche und arbeitsschutzrechtliche Maßnahmen wie z.B. die Nachweispflicht 3G am Arbeitsplatz. Arbeitgeber und Beschäftigte müssen bei Betreten der Arbeitsstätte eine Impf- und Genesenennachweis oder eine aktuelle Bescheinigung über einen negativen Corona Testmitführen.

Hier finden Sie Fragen und Antworten zum Gesetz.