Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
(DEHOGA Bundesverband)


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Übersicht der aktuellen Beschränkungen für das Gastgewerbe in Berlin

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Beschränkungen und Regelungen für das Gastgewerbe. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei Verstößen gemäß Infektionsschutzgesetz Bußgelder bis zu 25.000 €, Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren drohen können.

Hier gehts zur aktuellen Verordnung und zu den FAQs

Wichtigste Keyfacts für das Wiederhochfahren des Gastgewerbes in Berlin:

  • Gültigkeit der aktuellen Vorgaben für das Wiederhochfahren des Gastgewerbes vom 05.09.2020 bis 31.12.2020.
  • Gilt für Gaststätten aller Art und Beherbergungsbetriebe.
  • Gaststätten mit der besonderen Betriebsart Diskotheken und ähnliche Betriebe dürfen in geschlossenen Räumen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Sie dürfen Speisen und Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle, zur Abholung oder zur Lieferung anbieten.

  • Vorgaben für die Öffnung der Gastronomie:
    • Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist in geschlossenen Räumen zu tragen in Gaststätten von Personal mit Gästekontakt und Gästen, so­weit sie sich nicht auf ihrem Sitzplatz aufhalten. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können oder bei denen durch andere Vorrichtungen die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel bewirkt wird und Gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.
    • Eine Anwesenheitsdokumentation ist zu führen, soweit geschlossene Räume betroffen sind und soweit Speisen oder Getränke im Freien serviert oder im Wege der Selbstbedienung zum Verzehr im Bereich der genehmigten Außengastronomie abgegeben werden. Folgende Daten sind zu erheben: Vor- und Familienname, Telefonnummer, vollständige Anschrift oder E-Mail-Adresse, Anwesenheitszeit und gegebenenfalls Platz- oder Tischnummer. Aufbewahrungsdauer: 4 Wochen, danach ist die Dokumentation zu löschen oder zu vernichten. Anwesende Personen wie Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Gäste, Besucherinnen und Besucher, Kundinnen und Kunden oder Nutzerinnen und Nutzer sind verpflichtet, die Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen. Die Verantwortlichen haben anwesenden Personen, die unvollständige oder offensichtlich falsche Angaben machen, den Zutritt oder den weiteren Verbleib zu verwehren.
    • Keine Reservierungspflicht.
    • Die Bestuhlung ist so vorzunehmen, dass zwischen Personen, die nicht unter die Ausnahme des § 1 Absatz 3 fallen (Lebenspartner, Angehörige des eigenen Haushalts), ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Abweichend davon dürfen Gruppen von bis zu 6 Personen mit weniger als 1,5 Metern Abstand untereinander an einem Tisch sitzen. Zwischen den 6er-Gruppen muss in Innenräumen der Abstand gewahrt sein.
    • Im Freien kann der Mindestabstand unterschritten werden, sofern der Schutz vor Tröpfcheninfektionen und Aerosolen sichergestellt ist (bspw. Mit einer Trennwand). Somit kann im Außenbereich der Mindestabstand zwischen 6er-Gruppen mit bestimmten Maßnahmen unterschritten werden.
    • Aushänge zu den Abstands- und Hygieneregeln sind gut sichtbar anzubringen.
    • Individuelles Schutz- und Hygienekonzept ist in sämtlichen Betrieben zu erstellen.
    • In Gaststätten und Schankwirtschaften dürfen Speisen und Getränke nur an Tischen sowie sitzend an Theken und Tresen verzehrt werden.
    • Ausreichende Belüftung in geschlossenen Räumen muss gewährleistet sein.
    • In geschlossenen Räumen darf gemeinsam nur gesungen werden, wenn die im Hygienerahmenkonzept der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung nach § 2 Absatz 3 festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden.
    • Ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime ist sicherzustellen. 
    • Selbstbedienbuffets sind erlaubt. Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen berücksichtigt werden (z.B. Abstand in Warteschlangen, Organisation von Laufwegen, verstärktes Reinigungsregime).
    • Details ergeben sich aus der oben verlinkten Verordnung.
  • Vorgaben für die Öffnung der Hotellerie:
    • Aktuell gilt: Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus einer innerdeutschen Risikoregion in das Land Berlin einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet innerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Eine Risikoregion ist eine Region in der ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikoregion erfolgt durch die für Gesundheit zuständige Senatsverwaltung im Einvernehmen mit der Senatskanzlei und wird durch die für Gesundheit zuständige Senatsverwaltung veröffentlicht. Nicht erfasst sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis nebst aktuellem Laborbefund in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV 2 vorhanden sind, und dieses der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt und höchstens 48 Stunden vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden ist. Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach der Einreise aufzubewahren.
    • Hotels und andere Beherbergungsbetriebe sowie Betreiber von Ferienwohnungen dürfen touristische Übernachtungen anbieten.
    • Saunen, Dampfbäder und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen zu halten. Trockensaunen sind erlaubt. Aufgüsse in Trockensaunen sind verboten.
    • Individuelles Schutz- und Hygienekonzept ist zu erstellen.
    • Anwesenheitsdokumentation ist zu führen.
    • In geschlossenen Räumen ist seitens der Gäste auch in Hotels eine Maske zu tragen.
    • Details ergeben sich aus der oben verlinkten Verordnung.
  •  Spezielle Vorgaben für Veranstaltungen:
    • Tanzveranstaltungen in Gaststätten sind nicht zulässig.
    • In geschlossenen Räumen gilt bzgl. Veranstaltungen: Vom 1. September bis zum Ablauf des 30. Septem­ber 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 750 zeitgleich Anwesenden verboten. Vom 1. Oktober bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1 000 zeitgleich Anwesenden verboten.
    • Vom 1. September bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 sind Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5 000 zeitgleich Anwesenden verboten.
    • Die Verantwortlichen für Veranstaltungen haben entsprechend der spezifischen Anforderungen des jeweiligen Angebots ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.
    • Es ist eine Anwesenheitsdokumentation zu führen. Die Verantwortlichen für Veranstaltungen haben eine Anwesenheitsdokumentation auch zu führen, soweit die Veranstaltung ganz oder teilweise im Freien stattfindet.
    • Maskenpflicht für Personal mit Gästekontakt und für Gäste gilt auch bei geschlossenen Gesellschaften in Gaststätten oder sonstigen für Feierlichkeiten angemieteten Räumlichkeiten.
    • Die sonstigen Auflagen für Gastronomiebetriebe gelten auch bei geschlossenen Gesellschaften in Gaststätten oder sonstigen Feierlichkeiten angemieteten Räumlichkeiten.
    • Details ergeben sich aus der oben verlinkten Verordnung. Bei Detailfragen zur Durchführung von Veranstaltungen kontaktieren Sie bitte den DEHOGA-Berlin.