Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
(DEHOGA Bundesverband)


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Übersicht der aktuellen Beschränkungen für das Gastgewerbe in Niedersachsen

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Beschränkungen und Regelungen für das Gastgewerbe. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei Verstößen gemäß Infektionsschutzgesetz Bußgelder bis zu 25.000 €, Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren drohen können.

Hier gehts zur Verordnung vom 12.09.2020

Wichtigste Keyfacts für die Öffnung gastgewerblicher Betriebe in Niedersachsen:

  • Gültigkeit der aktuellen Vorgaben für die Öffnung gastgewerblicher Betriebe ab 12.09.2020, gültig bis 30.09.2020.
  • Gilt für Restaurationsbetriebe, insbesondere Restaurants, Freiluftgastronomie, Bars, Imbisse, Cafés, allein oder in Verbindung mit anderen Einrichtungen, Mensen, Kantinen, Beherbergungsstätten und ähnliche Einrichtungen.
  • Clubs, Einrichtungen und Diskotheken bleiben geschlossen.
  • Vorgaben für Shisha-Bars: Der Betreiber der Einrichtung hat sicherzustellen, dass eine Shisha-Pfeife je Person genutzt wird, Einweg-schläuche und Einweg-mundstücke benutzt werden und jede Shisha-Pfeife nach jeder Benutzung gründlich gereinigt und desinfiziert wird.
  • Vorgaben für die Öffnung der Gastronomie:
    • Die Betreiberin oder der Betreiber der Einrichtung hat sicherzustellen, dass jeder Gast zu jedem anderen Gast, soweit dieser nicht zum eigenen oder zu einem weiteren Hausstand oder zu einer gemeinsamen Gruppe von Gästen von nicht mehr als 10 Personen gehört, jederzeit einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einhält.
    • Hygienekonzept ist umzusetzen.
    • Maskenpflicht für Servicemitarbeiter. 
    • Eine Mund-Nasen-Bedeckung haben außerdem zu tragen: Besucherinnen und Besucher von Veranstaltungen und Angeboten einschließlich Dienstleistungsbetrieben und -einrichtungen in geschlossenen Räumen, ausgenommen Banken, Sparkassen und Geldautomaten. Die Mund-Nasen-Bedeckung darf abgenommen werden, soweit und solange die pflichtige Person einen Sitzplatz eingenommen hat und das Abstandsgebot eingehalten wird.
    • Registrierung von Gästedaten verpflichtend. Familienname, Vorname, vollständige Anschrift und Telefonnummer, sowie Erhebungszeit und Erhebungsdatum sind zu dokumentieren und drei Wochen aufzubewahren und spätestens 1 Monat nach dem Besuch des Gastes zu löschen. Andernfalls darf ein Zutritt nicht gewährt werden. Soweit gegenüber der oder dem zur Erhebung Verpflichteten Kontaktdaten angegeben werden, müssen sie wahrheitsgemäß sein; bei dienstlichen Tätigkeiten genügen die dienstlichen Kontaktdaten.
    • Keine Reservierungspflicht.
    • Selbstbedienungsbuffets sind ab 13.07.2020 wieder erlaubt. Diese sind allerdings an ein Hygienekonzept gebunden. D.h. Handdesinfektion am Buffet möglich, Mund-Nasen-Bedeckung der Gäste am Buffet, Abstands-markierung 1,5 m auf dem Boden vor dem Buffet, Einbahnstraßensystem am Buffet.
    • Das Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden und von Sanitäranlagen ist sicherzustellen.
    • Gäste müssen Möglichkeit der Händereinigung haben.
    • Es ist sicherzustellen, dass Räume möglichst durch die Zufuhr von Frischluft gelüftet werden.
    • Details ergeben sich aus der oben verlinkten Verordnung.
  • Vorgaben für die Öffnung der Hotellerie:
    • Erstellung Hygienekonzeptes.
    • Die Gäste sind durch schriftliche oder bildliche Hinweise aufzufordern, auf der Betriebsfläche und deren Umgebung das Abstandsgebot einzuhalten.
    • Bei der Darreichung von Speisen und Getränken gelten die Gastronomieauflagen.
  • Vorgaben für Veranstaltungen:
    • Bis zum Ablauf des 31. Oktober 2020 verboten sind Veranstaltungen, Zusammenkünfte und ähnliche Ansammlungen von Menschen mit 1 000 oder mehr Teilnehmenden, Zuschauenden und Zuhörenden und unabhängig von der Anzahl der Teilnehmenden alle Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen- und Schützenfeste und ähnliche Veranstaltungen. Auch der Besuch der in Satz 1 genannten Veranstaltungen ist verboten.
    • Unter Einhaltung der Hygiene-anforderungen ist die Teilnahme an 1. Hochzeitsfeiern und standesamtlichen Trauungen sowie entsprechenden Jubiläen, 2. Feiern aus Anlass einer Taufe, Erstkommunion, Firmung, Konfirmation, humanistischen Jugendfeier, Bat Mizwa, Bar Mizwa und ähnlichen Feiern sowie 3. Beerdigungen nach einem Gottesdienst oder einer ähnlichen Zeremonie beim letzten Gang zur Grab- oder Beisetzungsstelle und während des Aufenthalts an der Grab- oder Beisetzungsstelle zulässig, jedoch mit jeweils nicht mehr als 50 Personen.
    • Details ergeben sich aus der oben verlinkten Verordnung. Bei Detailfragen zur Durchführung von Veranstaltungen kontaktieren Sie bitte den DEHOGA Niedersachsen.