Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
(DEHOGA Bundesverband)


Am Weidendamm 1 A, 10117 Berlin
Fon 030/72 62 52-0, Fax 030/72 62 52-42
info​[at]​dehoga.de, www.dehoga.de


Übersicht der aktuellen Beschränkungen für das Gastgewerbe in Sachsen

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Beschränkungen und Regelungen für das Gastgewerbe. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei Verstößen gemäß Infektionsschutzgesetz Bußgelder bis zu 25.000 €, Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren drohen können.

sowie die Allgemeinverfügung

Vorgaben vom 23.09.2021 – 20.10.2021 gemäß der aktuellen Verordnung:

  • § 6 Maskenpflicht 

Eine Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht

1. in geschlossenen Räumen von Einrichtungen, Betrieben, Läden, Angeboten und Behörden, sofern es sich um öffentlich zugängliche Verkehrsflächen handelt,   

Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 10, entfällt die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

  • § 6a Angebote ausschließlich für Geimpfte und Genesene (2G-Optionsmodell)

(1) Bei der Öffnung, Inanspruchnahme und dem Betrieb von Einrichtungen, Veranstaltungen und sonstigen Angeboten

1. im Sinne von § 7 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 (Innengastronomie), 2 (Veranstaltungen in Innenräumen) und 4 bis 9 sowie Kunst-, Musik- und Tanzschulen im Innenbereich nach Nummer 11 und 

2. Großveranstaltungen nach § 10 mit bis zu 5 000 Besucherinnen und Besuchern gleichzeitig,

besteht keine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und zur Einhaltung des Abstandsgebotes sowie keine Beschränkung hinsichtlich der Auslastung der Höchstkapazität, wenn gewährleistet ist, dass bei dem Betrieb, der Veranstaltung oder dem Angebot ausschließlich Personen anwesend sind, die über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen (2G-Optionsmodell). Dies gilt nicht für Beschäftigte, die über einen Testnachweis verfügen und einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz während der Dauer der Veranstaltung oder des Angebots tragen.

(2) Das 2G-Optionsmodell gilt nicht

1. während der Geltung der Überlastungsstufe nach § 9 Absatz 1 Satz 1 und

2. für die im § 7 Absatz 3 Nummer 2 und 4 bis 6 genannten Einrichtungen, Veranstaltungen und Angebote.

(3) Ein Betrieb im 2G-Optionsmodell ist mindestens drei Werktage vor Beginn der Veranstaltung oder des Angebots der zuständigen Gesundheitsbehörde in schriftlicher oder elektronischer Form anzuzeigen. Die Verantwortlichen haben der zuständigen Gesundheitsbehörde folgende Daten zu übermitteln:

1. Name und Adresse der Einrichtung,

2. Name und Kontaktdaten des verantwortlichen Ansprechpartners vor Ort,

3. Datum und Zeitraum des geplanten Angebots,

4. Besucherhöchstkapazität und

5. Angabe der Kontrollmaßnahmen zur Sicherung des Zutritts nur für Personen, die über 
einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen, und zur Kontakterfassung.

(4) Die zuständige Gesundheitsbehörde kann im Falle eines Verstoßes gegen die Vorgaben dieser Verordnung Auflagen anordnen. Sie kann weiterhin vorübergehend oder dauerhaft untersagen, die Veranstaltung oder das Angebot nach dem 2G-Optionsmodell zu betreiben.

(5) § 4 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 gilt entsprechend.

  • Gastronomie:

(1) Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35 oder wenn die Vorwarnstufe gilt, besteht die Pflicht zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (3G) und zur Kontakterfassung für 

1. den Zugang zur Innengastronomie

(3) Unabhängig vom Infektionsgeschehen gilt die Verpflichtung nach Absatz 1 nicht für:

[…]

2. folgende Gastronomiebetriebe und Angebote: 

a) Angebote, die für die Versorgung obdachloser Menschen erforderlich sind,

b) Angebote zur Bewirtung von Fernbusfahrerinnen und Fernbusfahrern sowie Fernfahrerinnen und Fernfahrern, die beruflich bedingt Waren oder Güter auf der Straße befördern und dies jeweils durch eine Arbeitgeberbescheinigung nachweisen 
können,   

c) nichtöffentliche Personalrestaurants, Kantinen und Mensen,

d) Lieferangebote und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken,

 

Sofern die Überlastungsstufe gilt, gilt für den Zugang die 2G-Regelung.

Es ist ein schriftliches Hygienekonzept erforderlich.

  • Hotellerie:

Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35 oder wenn die Vorwarnstufe gilt, besteht die Pflicht zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (3G) und zur Kontakterfassung für 

10. die Beherbergung, einschließlich der Einrichtungen und Angebote der Kinder-, Jugend- und Familienerholung gemäß § 11 Absatz 3 Nummer 5 und § 16 Absatz 2 Nummer 3 des Achten Buches Sozialgesetzbuch, bei Anreise und einmal wöchentlich.

 

Sofern die Überlastungsstufe gilt, gilt für den Zugang die 2G-Regelung. Bei nichttouristischen Angeboten gilt jedoch auch während der Geltung der Überlastungsstufe weiterhin die 3G-Regel. 

Es ist ein schriftliches Hygienekonzept erforderlich.

  • Diskotheken:

Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35 oder wenn die Vorwarnstufe nach § 2 Absatz 3 der Verordnung gilt, besteht die Pflicht zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (3G) und zur Kontakterfassung für

9. den Zugang zu Diskotheken, Clubs und Bars im Innenbereich.

 

Sofern die Überlastungsstufe gilt, gilt für den Zugang die 2G-Regelung.

Es ist ein schriftliches Hygienekonzept erforderlich.