Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
(DEHOGA Bundesverband)


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Übersicht der aktuellen Beschränkungen für das Gastgewerbe in Hamburg

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Beschränkungen und Regelungen für das Gastgewerbe. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei Verstößen gemäß Infektionsschutzgesetz Bußgelder bis zu 25.000 €, Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren drohen können.

Hier gehts zur Verordnung.

Wichtigste Keyfacts für die Öffnung gastgewerblicher Betriebe in Hamburg:

  • Gültigkeit der aktuellen Vorgaben für die Öffnung gastgewerblicher Betriebe vom 15.09.2020 bis 30.11.2020.
  • Gilt für Gaststätten im Sinne des Bundesgaststättengesetzes sowie Personalrestaurants, Kantinen, Speiselokale im Beherbergungsgewerbe und Beherbergungsbetriebe.
  • Clubs, Diskotheken und Musikclubs dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden, soweit in ihnen Tanzlustbarkeiten stattfinden.

  • Vorgaben für die Öffnung der Gastronomie:
    • Keine eingeschränkten Öffnungszeiten.
    • Registrierungspflicht Gästedaten. Aufbewahrungsfrist: 4 Wochen.
    • Keine Reservierungspflicht.
    • Maskenpflicht für Mitarbeiter in Gastronomiebetrieben nicht explizit geregelt. Jedoch wird auf die allgemeinen Arbeitsschutz-vorschriften und- standards in Verbindung mit der branchenspezifischen Konkretisierung des Unfallversicherungsträgers verwiesen (BGN). Danach gilt: Maskenpflicht für Mitarbeiter, wenn Abstand von 1,5 Metern untereinander nicht eingehalten werden kann. Keine Maskenpflicht für Gäste.
    • Bei Zusammenkünften von bis zu 10 Personen aus verschiedenen Haushalten gilt das Abstandsgebot nicht. Somit dürften 10 haushaltsfremde Personen an einem Tisch sitzen, ohne dass dort auf den Mindestabstand geachtet werden muss. Sitz- oder Stehplätze müssen so angeordnet sein, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen eingehalten wird, die dem Kontaktverbot unterfallen, sofern keine geeigneten Trennwände vorhanden sind.
    • Häufig berührte Oberflächen sowie Sanitäranlagen sind regelmäßig zu reinigen.
    • In geschlossenen Räumen ist die Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände bereitzustellen.
    • Buffets zur Selbstbedienung sind seit 01.09.2020 nicht mehr verboten.
    • In geschlossenen Räumen ist eine ausreichende Lüftung, die das Infektionsrisiko reduziert, zu gewährleisten.
    • Es ist sicherzustellen, dass Shishas und andere Wasserpfeifen nur durch jeweils eine Person genutzt werden, Einwegschläuche und Einwegmundstücke benutzt werden und die Wasserpfeifen nach jeder Benutzung gereinigt werden
    • Details ergeben sich aus der oben verlinkten Verordnung.
  • Vorgaben für die Öffnung von Beherbergungsbetrieben:
    • Gäste mit touristischem Aufenthaltszweck haben schriftlich zu bestätigen, dass sie sich in den vorangegangenen 14 Tagen nicht in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt aufgehalten haben, in dem oder in der nach den Veröffentlichungen des Robert Koch-Instituts die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen höher als 50 ist. Abweichend davon ist die Bereitstellung von Übernachtungsangeboten zu touristischen Zwecken für Personen, die sich in einem genannten Gebiet aufgehalten haben nur zulässig, wenn die betreffenden Personen bei Ankunft der Betreiberin oder dem Betreiber des Übernachtungsangebots ein ärztliches Zeugnis vorlegen, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden zuvor erfolgte. Maßgeblich für den Beginn dieser Frist ist der Zeitpunkt der Feststellung des Testergebnisses. Ein aus einem fachärztlichen Labor stammender Befund gilt als ärztliches Zeugnis. Es genügt die Textform; digital oder auf Papier.
    • In gemeinschaftliche genutzten Räumen müssen Personen einen Abstand von 1,5 Metern zueinander einhalten (Ausnahme: Personen, die in derselben Wohnung leben oder wenn familienrechtliches Sorge- oder Umgangsverhältnis besteht.)
    • Schlafsäle für mehr als vier Personen dürfen nicht bereitgestellt werden.
    • Bei Bildung von Warteschlangen ist durch geeignete technische oder organisatorische Vorkehrungen zu gewährleisten, dass Personen das Abstandsgebot einhalten können;
    • In geschlossenen Räumen ist die Möglichkeit zum Waschen oder Desinfizieren der Hände bereitzustellen;
    • Häufig berührte Oberflächen sowie Sanitäranlagen sind regelmäßig zu reinigen;
    • In geschlossenen Räumen ist eine ausreichende Lüftung, die das Infektionsrisiko reduziert, zu gewährleisten.
    • Kontaktdatenerfassung.
    • Sauna- und Dampfbadeinrichtungen dürfen unter strengen Auflagen geöffnet werden (Schutzkonzept, Kontaktdatenerfassung, Nutzung ist nur einzeln oder durch die in der Verordnung bestimmten Personengruppen zulässig).
    • Maskenpflicht für Mitarbeiter in Beherbergungsbetrieben nicht explizit geregelt. Jedoch wird auf die allgemeinen Arbeitsschutzvorschriften und- standards in Verbindung mit der branchenspezifischen Konkretisierung des Unfallversicherungsträgers verwiesen (BGN). Danach gilt: Maskenpflicht für Mitarbeiter, wenn Abstand von 1,5 Metern untereinander nicht eingehalten werden kann. Keine Maskenpflicht für Gäste.
    • Details ergeben sich aus der oben verlinkten Verordnung.
  • Spezielle Vorgaben für Veranstaltungen:
    • Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen sind im Freien mit bis zu 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und in geschlossenen Räumen mit bis zu 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zulässig. Bei Veranstaltungen mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind im Schutzkonzept gemäß § 6 die Anordnung der festen Sitzplätze, der Zugang und Abgang des Publikums, die Belüftung, die sanitären Einrichtungen sowie die allgemeinen hygienischen Vorkehrungen detailliert darzulegen.
    • Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze sind im Freien mit bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zulässig. Erfolgt während der Veranstaltung oder in den Pausen ein Alkoholausschank, reduziert sich die Anzahl der zulässigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils um die Hälfte.
    • In besonders gelagerten Einzelfällen kann für Veranstaltungen auf Antrag durch die zuständige Behörde eine höhere Teilnehmerzahl genehmigt werden.
    • Außerdem müssen folgende Vorgaben erfüllt werden:
  1. die allgemeinen Hygienevorgaben sind einzuhalten;
  2. ein Schutzkonzept ist zu erstellen;
  3. es sind Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erheben;
  4. zwischen dem Publikum und Bühnen oder Podien, auf denen Darbietungen stattfinden, ist ein Mindestabstand von 2,5 Metern zu gewährleisten;
  5. Bis 31.08.2020 gilt: Buffets zur Selbstbedienung dürfen nicht angeboten werden. Ab 01.09.2020 sind Selbstbedienungsbuffets nicht mehr verboten.
  6. das Tanzen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist untersagt.

Alle Gastronomieauflagen gelten auch für Veranstaltungen in Gastronomiebetrieben.

  • Details ergeben sich aus der oben verlinkten Verordnung. Bei Detailfragen zur Durchführung von Veranstaltungen kontaktieren Sie bitte den DEHOGA Hamburg.